Bahnhof



Als Ergänzung des Netzes der Ahrtalbahnen begann man 1908 mit Vorarbeiten und am 1. April 1910 mit dem Bau der Strecke Ahrdorf - Blankenheim (Wald). Zwischen Blankenheim (Eifel), Blankenheim (Wald) und Nettersheim war sogar ein Gleisdreieck geplant, das aber nie gebaut wurde. Alle Straßen und Wege wurden unter- oder überführt. Die insgesamt 25 km lange, eingleisige Strecke wurde am 2. Mai 1913 eröffnet. Der Bau kostete ca. 7,8 Millionen Mark, in den Hochzeiten waren bis zu 1500 Arbeiter täglich beschäftigt.
Der Bahnhof Dollendorf lag zwar eigentlich in Ahrhütte, jedoch wurde er nach dem ca. 3 km entfernten Dollendorf, zu dem Ahrhütte gehörte, benannt, möglicherweise auch, um Verwechselungen mit Ahütte zu vermeiden.
Das denkmalgeschützte Gebäude wurde nach der Stilllegung der Ahrtalstrecke zunächst noch als Bahnagentur genutzt. In den 60er Jahren erwarb die damalige Eisenbahnergewerkschaft GdED den ehemaligen Bahnhof und nutzte ihn als Schulungsstätte für junge Eisenbahner.
Ende der 70er Jahre gab die Gewerkschaft die Bildungsstätte auf und verkaufte das neben dem Feriendorf gelegene Gebäude an eine Privatperson.
Im Oktober 2005 wurde der Bahnhof von den jetzigen Besitzern erworben, die ihn mit viel Einsatz und Fleiss in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen wollen.